Publikationen und Literaturempfehlungen

Wenn wir bedenken, dass wir alle verrückt sind, ist das Leben erklärt. Mark Twain

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Fotolia_lesestuhl (1)Publikationen der letzten Jahre (neueste zuerst)

„Stiftest du schon oder bildest du noch?“ Mariella De Matteis, KMU Rundschau 02/18

„Wohlfühlen am Arbeitsplatz“ Mariella De Matteis, KMU Prestige 01/15 und KMU Rundschau 02/15

„Organisatorischer Wandel – Menschen im Widerstand darin erkennen und begleiten“ Mariella De Matteis, KMU Rundschau 04/14

„Was Mitarbeitende motiviert“  Mariella De Matteis, Beilage Mitarbeiterfortbildung im „Erfolg“, 10/11, 2011

„Was, wenn der Flirt langweilig wird?“  Mariella De Matteis, Expodata Aug. 2010

„Elavotor Pitch“ Mariella De Matteis/Olivier Inhelder, Stellefant Basel Febr. 2010

„Hören wir auf zu seminaren, beginnen wir zu transferieren“  Mariella De Matteis, KMU Life 02/09

„Von Königinnen und KundInnen“ Mariella De Matteis, KMU Life 04/08

„Der versteckte Tanz im Outbound“ Mariella De Matteis, KMU Life 04/07

„Ohne Smalltalk geht nichts“ Florinda Gadient, Schweizer Buchhandel, Nr. 19 / 2005

„Die Personlichkeit in den Mittelpunkt“ Georg Lutz, World of Marketing and Education, anlässlich X05, Zürich 2005

„Der Kunde ist ein offener und neugieriger Mensch“ Interview Schweizer Buchhandel, Oktober 2005

 

Literaturempfehlungen – meine aktuellen und immerwährenden Lieblinge

„Vom Loslassen und Leben lernen.“ Nachdem seine Frau gegangen ist, lebt ein Schriftsteller allein in seinem Haus in Irland. Da begegnet er Niamh, einer sechzigjährigen Irin, die ihn zum Chronisten ihres Lebens macht. Sie führt ihm die Wunder des alten, untergegangenen Irland vor Augen und erzählt ihm von ihrer verlorenen Liebe. Voller Poesie und mit großer Sprachkunst erzählt Hansjörg Schertenleib eine unerhörte Liebesgeschichte.“Ein überraschend lebensbejahender Roman.“ Berner Zeitung. Ich habe es einfach nur geliebt, dieses Buch über einen Mann mittleren Alters, gefangen in seiner Trennungstrauer und in seinem Selbstmitleid, und einer älteren Frau, die nicht schöner den Spiegel der Realität des Lebensabends hinhalten kann. Danke Hansjörg für dieses schöne und liebsame Portrait, es hat mich einmal mehr berührt.

 

Ein ungesühntes Verbrechen aus der Vergangenheit, ein Mord aus Liebe und ein Täter ohne Gewissensbisse: Der schwedische Bestsellerautor Håkan Nesser mit dem Buch, das in Schweden seinen Ruhm begründete.

Schweden in den 60er Jahren. Ein kleines Sommerhaus an einem der unzähligen Seen. Hier verbringen der 14-jährige Erik und sein Freund Edmund die Ferien. Sie schwärmen von der jungen Aushilfslehrerin Ewa, die aussieht wie Kim Novak und sich schon bald beim Dorffest in voller Blüte zeigt. Zwei Tage später findet man die Leiche von Ewas Verlobtem, und Eriks älterer Bruder, der eine Affäre mit Ewa hatte, gerät unter Mordverdacht. Der Täter wird jedoch nie gefunden. 25 Jahre vergehen, bis der erwachsene Erik zufällig einen Bericht über ungeklärte Verbrechen liest und der Sommer von damals mit aller Gewalt über ihn hereinbricht.

Mich hat das Buch insbesondere fasziniert, weil die Geschichte von einem Jugendlichen in der Ich-Form erzählt wird. Im Laufe des Buches wird der Jugendliche zum jungen Mann, dann zum Mann in mittleren Jahren bis hin zum alternden Mann. Die Ich-Form bleibt und die Sprache wird mit zunehmendem Alter reifer und konkreter. – Ein besonderer Leckerbissen ist das Buch als Hörbuch, gelesen von Dietmar Bär (Kommissar Freddy Schenk im Kölner Tatort), eine „empathische“ Stimme zu einem sensiblen Buch. Dietmar Bär liest übrigens mehrere Bücher von Hakan Nesser, es könnte sich wohl niemand besser  in die Geschichten dieses schwedischen Autors einfühlen.

 

Aus seinem Mund ergiesst sich ein Schwall Blut. Es ist kaum zu verstehen, was der junge Chinese flüstert. Nur dass seine letzten Worte von entscheidender Bedeutung sind, ist den Polizisten instinktiv klar. Kurz darauf wird in einem Waldstück bei London eine weitere schrecklich zugerichtete Leiche gefunden – das geheime Europol-Team beginnt zu ermitteln. Was treibt die Drahtzieher der beiden Morde an? Europol tappt im Dunkeln. Nur eines wird den Ermittlern immer klarer: Die Dimension dieser Verbrechen lässt selbst den Erfahrensten unter ihnen den Atem stocken.
Brisant, packend und so erschreckend realistisch, dass Sie die Nachrichten in Zukunft mit anderen Augen sehen werden. . – Das erste Buch einer ganzen Reihe (Zorn/Neid/Hass), mit alten Ermittlern und neuen kriminalitischen Feldern. Grandioses Werk, das internationale Polizeiarbeit, Politik und Forensik in stimmiger und realistischer Weise verbindet. 

 

das_fest_der_bedeutungslosigkeit

Vier Männer streifen durch Paris, besuchen ein elegantes Fest, beobachten die erotischen Strategien ihrer Mitmenschen. Alain entwickelt komplizierte Theorien über die Lust der jungen Mädchen, den Bauchnabel zu zeigen. Ramon würde endlich gern die Chagall-Ausstellung besuchen. Charles erläutert Stalins Witze, bei denen niemals jemand lachte. Und Caliban, der Schauspieler ohne Rollen, erfindet eine eigene Sprache, über die nur er sich kaputtlachen kann – bis das junge portugiesische Hausmädchen ihn versteht. Mit seinem ersten Roman nach vierzehn Jahren hat Milan Kundera das Porträt einer Epoche gezeichnet, die komisch ist, weil sie ihren Humor verloren hat. –Und in der Tat, die „Bedeutungslosigkeit“ bekommt plötzlich eine Bedeutung, im wahrsten Sinne des Wortes. Auch wenn Elke Heidenreich es anscheinend in ihrem Statement als „unmögliches Buch“ betrachtet, mich hat es fasziniert, nicht nur die schöne Sprache, auch das Thema des Alters.

 

 

…und weiterhin….

 

hamsterIn seinem erschütternden Tagebuch beschreibt Edward sein Dasein zwischen Käfigstäben und Futternapf wie er plötzlich dem Hamsterrad entkommt und sich auf das Abenteuer Leben einlässt. Ein Ereignis! – Ein wunderschönes Vorlesebuch, tendenziell für Erwachsene 😉

 

 

 

schneckeDurch eine Krankheit ist die Journalistin Elisabeth Bailey ans Bett gefesselt. Als sie von einer Freundin eine Topfpflanze geschenkt bekommt, unter deren Blättern eine Schnecke sitzt, beginnt sie diese zu beobachten. Nachts wird ihr neues Haustier aktiv, fährt seine Fühler aus, geht auf die Jagd und vollführt seltsame Rituale. Fasziniert beschäftigt sich Bailey mit Biologie und Kulturgeschichte der Schnecke und erfährt Verblüffendes über ein unterschätztes Lebewesen. – Eine mit viel Achtsamkeit und Wertschätzung geschriebene Geschichte, und keine Ermüdungserscheinungen bei wissenschaftlichen Passagen. Das ERKUNDEN einer Schnecke von einer ganz speziellen Seite.