Publikationen und Literaturempfehlungen

Wenn wir bedenken, dass wir alle verrückt sind, ist das Leben erklärt. Mark Twain

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Fotolia_lesestuhl (1)Publikationen der letzten Jahre (neueste zuerst)

„Wohlfühlen am Arbeitsplatz“ Mariella De Matteis, KMU Prestige 01/15 und KMU Rundschau 02/15

„Organisatorischer Wandel – Menschen im Widerstand darin erkennen und begleiten“ Mariella De Matteis, KMU Rundschau 04/14

„Was Mitarbeitende motiviert“  Mariella De Matteis, Beilage Mitarbeiterfortbildung im „Erfolg“, 10/11, 2011

„Was, wenn der Flirt langweilig wird?“  Mariella De Matteis, Expodata Aug. 2010

„Elavotor Pitch“ Mariella De Matteis/Olivier Inhelder, Stellefant Basel Febr. 2010

„Hören wir auf zu seminaren, beginnen wir zu transferieren“  Mariella De Matteis, KMU Life 02/09

„Von Königinnen und KundInnen“ Mariella De Matteis, KMU Life 04/08

„Der versteckte Tanz im Outbound“ Mariella De Matteis, KMU Life 04/07

„Ohne Smalltalk geht nichts“ Florinda Gadient, Schweizer Buchhandel, Nr. 19 / 2005

„Die Personlichkeit in den Mittelpunkt“ Georg Lutz, World of Marketing and Education, anlässlich X05, Zürich 2005

„Der Kunde ist ein offener und neugieriger Mensch“ Interview Schweizer Buchhandel, Oktober 2005

 

Literaturempfehlungen – meine aktuellen Lieblinge

 

boraEs weht die Bora auf der kleinen kroatischen Insel, der kalte böige Fallwind, der die Boote über das Meer treibt wie Nussschalen und Unruhe in das sonnensatte Inselleben bringt. Die Schriftstellerin Mara kennt das Wechselspiel der Winde, die trockene, salzige Bora und ihren Gegenpart, den schwülen, von Süden kommenden Jugo. Schon seit Jahren verbringt sie den Sommer auf der Insel, liebt den Geruch von Oleander und wildem Rosmarin und den Inseldialekt der Fischer, die im Hafen die schillernden Goldbrassen anpreisen. Doch dieser Sommer ist anders. Eine langjährige Beziehung ist in die Brüche gegangen und das Schreiben will ihr nicht mehr gelingen. Eines Morgens kommt Andrej auf die Insel – ein Fotograf, der nicht mehr fotografieren will. Er stammt aus einer der vielen Auswandererfamilien, die aus dem kommunistischen Jugoslawien nach Amerika flohen und Jahr für Jahr in den Sommermonaten in ihre alte Heimat zurückkehren. Mara und Andrej beginnen sich zu umkreisen, so als folgten sie dem Rhythmus der Winde, zart und zerrend, rau und rastlos. Als Mara beginnt, tief in die Geschichte von Andrejs Familie vorzudringen, die von Entwurzelung und der Vermischung von Kulturen erzählt und untrennbar mit der Geschichte der Insel verknüpft ist, wird eine Entscheidung unumgänglich. In hochaufgelösten Bildern erzählt Ruth Cerha von der Begegnung zweier Suchender, für die sich unerwartet die Möglichkeit einer großen Liebe auftut. Bora. Eine Geschichte vom Wind ist ein Roman von ungezähmter Schönheit, der mit viel Feingefühl um das Wagnis wirklicher Nähe und die Bedeutung einer inneren Heimat kreist. Ein Buch, das meine sämtlichen Sinne anregte, meine Schreiberei in Frage stellte und den kulinarischen Düften folgen konnte. Sehr schöner Epos um eine nördliche Mittelmeerinsel und unsere Fähigkeiten, dem Leben seinen Lauf zu lassen.

 

 

Aus seinem Mund ergiesst sich ein Schwall Blut. Es ist kaum zu verstehen, was der junge Chinese flüstert. Nur dass seine letzten Worte von entscheidender Bedeutung sind, ist den Polizisten instinktiv klar. Kurz darauf wird in einem Waldstück bei London eine weitere schrecklich zugerichtete Leiche gefunden – das geheime Europol-Team beginnt zu ermitteln. Was treibt die Drahtzieher der beiden Morde an? Europol tappt im Dunkeln. Nur eines wird den Ermittlern immer klarer: Die Dimension dieser Verbrechen lässt selbst den Erfahrensten unter ihnen den Atem stocken.
Brisant, packend und so erschreckend realistisch, dass Sie die Nachrichten in Zukunft mit anderen Augen sehen werden. . – Das erste Buch einer ganzen Reihe (Zorn/Neid/Hass), mit alten Ermittlern und neuen kriminalitischen Feldern. Grandioses Werk, das internationale Polizeiarbeit, Politik und Forensik in stimmiger und realistischer Weise verbindet. 

 

das_fest_der_bedeutungslosigkeit

Vier Männer streifen durch Paris, besuchen ein elegantes Fest, beobachten die erotischen Strategien ihrer Mitmenschen. Alain entwickelt komplizierte Theorien über die Lust der jungen Mädchen, den Bauchnabel zu zeigen. Ramon würde endlich gern die Chagall-Ausstellung besuchen. Charles erläutert Stalins Witze, bei denen niemals jemand lachte. Und Caliban, der Schauspieler ohne Rollen, erfindet eine eigene Sprache, über die nur er sich kaputtlachen kann – bis das junge portugiesische Hausmädchen ihn versteht. Mit seinem ersten Roman nach vierzehn Jahren hat Milan Kundera das Porträt einer Epoche gezeichnet, die komisch ist, weil sie ihren Humor verloren hat. –Und in der Tat, die „Bedeutungslosigkeit“ bekommt plötzlich eine Bedeutung, im wahrsten Sinne des Wortes. Auch wenn Elke Heidenreich es anscheinend in ihrem Statement als „unmögliches Buch“ betrachtet, mich hat es fasziniert, nicht nur die schöne Sprache, auch das Thema des Alters.

 

 

…und weiterhin….

 

hamsterIn seinem erschütternden Tagebuch beschreibt Edward sein Dasein zwischen Käfigstäben und Futternapf wie er plötzlich dem Hamsterrad entkommt und sich auf das Abenteuer Leben einlässt. Ein Ereignis! – Ein wunderschönes Vorlesebuch, tendenziell für Erwachsene 😉

 

 

 

schneckeDurch eine Krankheit ist die Journalistin Elisabeth Bailey ans Bett gefesselt. Als sie von einer Freundin eine Topfpflanze geschenkt bekommt, unter deren Blättern eine Schnecke sitzt, beginnt sie diese zu beobachten. Nachts wird ihr neues Haustier aktiv, fährt seine Fühler aus, geht auf die Jagd und vollführt seltsame Rituale. Fasziniert beschäftigt sich Bailey mit Biologie und Kulturgeschichte der Schnecke und erfährt Verblüffendes über ein unterschätztes Lebewesen. – Eine mit viel Achtsamkeit und Wertschätzung geschriebene Geschichte, und keine Ermüdungserscheinungen bei wissenschaftlichen Passagen. Das ERKUNDEN einer Schnecke von einer ganz speziellen Seite.